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Journal · Neu im Programm ·

Klarordner: der Ordner für den Ernstfall

Das erste Werk des Verlags ist ein Ordner für den Tag, an dem jemand anderes übernehmen muss. Er hält fest, wo Dokumente liegen, wer zu benachrichtigen ist und was man sich wünscht.

Deckblatt des Klarordners, Ausgabe Deutschland, mit farbigen Registerreitern

Fällt jemand plötzlich aus, müssen andere Fragen beantworten, auf die oft nur diese eine Person die Antwort kennt: Bei welcher Bank gibt es Konten? Wo liegt die Police der Lebensversicherung? Wer hat den Zweitschlüssel, und wie lautet der Code fürs Handy? Der Klarordner sammelt diese Antworten an einem Ort, damit eine Vertrauensperson im Ernstfall nur einen einzigen Ordner aus dem Regal nehmen muss.

Was drin ist

Der Ordner ist ein ausfüllbares PDF mit 12 Registern: Auf einen Blick, Persönliche Angaben und Dokumente, Wichtige Kontakte, Gesundheit, Vorsorgedokumente und Ablageorte, Konten und Geld, Versicherungen, Wohnen, Fahrzeuge und Besitz, Verträge und Abos, Arbeit, Rente und Steuern, Digitales Leben sowie Wünsche und persönliche Worte. Man füllt ihn am Bildschirm aus oder druckt ihn aus und schreibt von Hand.

Eine Hand füllt eine Seite des Klarordners mit einem Stift aus

Dazu gehören ein Leitfaden, der durch das Ausfüllen in vier Etappen führt und die rechtliche Vorsorge, den digitalen Nachlass, die Aufbewahrung und das Gespräch mit Angehörigen erklärt, sowie eine Notfallkarte fürs Portemonnaie, die auf den Ordner hinweist.

Zwei Ausgaben

Vorsorge funktioniert in Deutschland und der Schweiz unterschiedlich. In Deutschland geht es um Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und Testament, in der Schweiz um Vorsorgeauftrag, Patientenverfügung und Testament. Deshalb erscheint der Klarordner in einer Ausgabe Deutschland und einer Ausgabe Schweiz, beide mit Rechtsstand Oktober 2026.

Der Klarordner ersetzt keine Beratung durch Notariat oder Anwaltskanzlei. Er erklärt, was es gibt, und verweist auf die amtlichen Muster.